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Unsere automatisierten Fördersysteme sind auf die hohen Anforderungen der österreichischen Hütten- und Stahlwerke ausgelegt. Wir liefern keine Standardkomponenten, sondern integrale Lösungen für die Materiallogistik unter Extrembedingungen.
Alle Systeme im ÜberblickFür Schüttgüter wie Erze, Koks und Zuschlagstoffe konzipiert. Die Bänder sind mit verstärkten Tragrollen und verschleissfesten Gummideckplatten ausgestattet, die auch bei Dauerlast und abrasivem Material eine Standzeit von über 18 Monaten erreichen.
Durchsatzsteigerung bis 22 %Servoelektrische und pneumatische Weichen für die Verteilung von heissen und schweren Zwischenprodukten. Die Keramikbeschichtung der Führungselemente minimiert Verklemmungen und reduziert Wartungsintervalle um 40 %.
Sortiergenauigkeit über 99,5 %Echtzeitüberwachung von Vibration, Temperatur und Laufspur an allen kritischen Antriebsstationen. Die KI-gestützte Analyse erkennt Verschleissmuster frühzeitig und meldet Wartungsbedarf, bevor es zu Stillständen kommt.
Stillstandszeit-Reduktion um 22 %Unsere SPS-Programme sind auf die spezifischen Abläufe in Hüttenwerken zugeschnitten. Die Steuerungseinheiten lassen sich in bestehende Leitsysteme integrieren und ermöglichen eine nahtlose Anbindung an MES und ERP.
Anbindung an alle gängigen BussystemeSpeziell entwickelte Rollen mit gehärteten Laufringen und wartungsfreien Dichtungen. Sie sind für Bandgeschwindigkeiten bis 6 m/s und Umgebungstemperaturen bis 120 °C ausgelegt.
Lebensdauer um 35 % erhöhtVon der Machbarkeitsstudie über die 3D-Konstruktion bis zur Montage und Inbetriebnahme. Wir begleiten jedes Projekt vor Ort in Österreich und garantieren eine termingerechte Übergabe.
Projektabwicklung nach DIN EN ISO 9001Rechtliche und technische Klarstellungen
Unter automatisierter Schüttgutförderung versteht InnSteel den vollständig gesteuerten Transport von losen, rieselfähigen Materialien wie Erz, Kohle, Kies oder Zementklinker über geschlossene Förderbänder, Becherwerke oder Rohrkettenförderer. Die Steuerung erfolgt über speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) mit optionaler Anbindung an übergeordnete Leitsysteme. Die Angabe der Durchsatzleistung bezieht sich stets auf einen definierten Referenzstoff (Kalkstein, Korngröße 0–50 mm, Schüttdichte 1,6 t/m³) unter Nennbedingungen. Abweichungen durch abweichende Materialeigenschaften oder Umgebungsbedingungen sind möglich und werden im Einzelfall technisch geprüft.
Nein. Die in unseren Unterlagen genannten Standzeiten und Wartungsintervalle basieren auf Erfahrungswerten aus Referenzanlagen in der österreichischen Schwerindustrie unter standardisierten Bedingungen (Umgebungstemperatur −10 °C bis +40 °C, relative Luftfeuchte max. 80 %, keine aggressive Atmosphäre). Bei abweichenden Bedingungen – etwa extremer Staubbelastung, chemisch aggressiver Umgebung oder Dauerbetrieb über 16 Stunden pro Tag – können kürzere Inspektions- und Austauschzyklen erforderlich sein. Eine verbindliche Festlegung erfolgt ausschließlich im Rahmen der individuellen Projektplanung und Inbetriebnahme.
Intelligente Sortierweichen sind motorisch angetriebene, steuerbare Umlenk- und Verteilerelemente, die Materialströme berührungslos oder mit minimalem Kontakt auf verschiedene Förderwege leiten. Die Intelligenz besteht in der integrierten Sensorik (Lageerkennung, Materialflussüberwachung, Verschleißmessung) und der Kommunikationsfähigkeit mit der übergeordneten Steuerungsebene. Die Sortiergenauigkeit von über 99,5 % wurde unter Laborbedingungen mit definierten Prüfkörpern ermittelt; im realen Betrieb können Einflüsse wie Materialanhaftungen oder mechanische Toleranzen die Quote geringfügig beeinflussen.
InnSteel haftet im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen und der vereinbarten Gewährleistungsfristen für Mängel, die zum Zeitpunkt der Gefahrübergabe vorlagen. Für mittelbare Schäden, insbesondere Produktionsausfälle, entgangenen Gewinn oder Folgeschäden, wird nur gehaftet, wenn dies ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde. Die Inbetriebnahme setzt die ordnungsgemäße Montage und Einhaltung der technischen Spezifikationen durch den Betreiber voraus. Empfehlungen zur vorausschauenden Wartung (Predictive Maintenance) ersetzen keine regelmäßige Sicht- und Funktionsprüfung durch qualifiziertes Personal.
Alle standardmäßigen Förder- und Sortiersysteme von InnSteel entsprechen den einschlägigen EU-Richtlinien (Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, EMV-Richtlinie 2014/30/EU) sowie den harmonisierten Normen der Reihe EN 618 (Förderanlagen) und EN 620 (Sicherheit von Förderanlagen). Für kundenspezifische Sonderlösungen können abweichende oder ergänzende Normen zur Anwendung kommen, die im jeweiligen Angebot oder Lastenheft dokumentiert werden. Die Konformitätserklärung wird mit der Auslieferung übergeben.
Unser bewährter Prozess für industrielle Förder- und Sortiersysteme – von der ersten Anfrage bis zur Inbetriebnahme.
Gemeinsam erfassen wir Ihre Materialströme, Lastprofile und räumlichen Gegebenheiten vor Ort.
Unsere Ingenieure skizzieren das Layout der Förderstrecke, wählen Antriebs- und Steuerungskomponenten aus.
Erstellung von Fertigungszeichnungen, Stücklisten und SPS-Programmen für Ihre spezifische Umgebung.
Produktion der Komponenten im eigenen Werk, Vormontage und Qualitätsprüfung unter Volllast.
Einbindung in Ihre bestehende Anlagensteuerung, Funktionstests mit Originalmaterial und Lastläufe.
Schulung Ihres Personals, Übergabe der Dokumentation und regelmäßige Wartungsintervalle durch unser Serviceteam.